16. November 2020, Avatar of Petra PflugmacherPetra Pflugmacher

Erfahren Sie, was sich für Bankkunden geändert hat und wie Sie darauf reagieren sollten!

Vermögensplanung, Vermögensaufbau, Vermögenssicherung

Welche einfache Regeln man als Bankkunde jetzt befolgen sollte, damit Sie wieder ruhig schlafen können

Wann haben Sie zuletzt ein Auto ohne Air-Bag gekauft? Das ist bestimmt schon lange her; und wie oft wurde der Air-Bag in Ihrem Auto schon ausgelöst? Aber wenn es krachen sollte, sind die Fahrzeuginsassen geschützt.

Schauen wir mal genauer hin. Was passiert mit Ihrem Geld, wenn das Geldinstitut ins straucheln gerät und Sie als Anlage Giro-, Tagesgelder, Schließfächer oder den Banktresor gewählt haben? Sie denken vielleicht: Was ich auf die Bank bringe, gehört auch mir - richtig? Falsch; kein Air-Bag für Bankkunden! Wer sein Erspartes aufs Konto legt, gibt dem Geldinstitut einfach nur ein Darlehen, sozusagen einen zinslosen Kredit. Noch dazu zu einem unglaublich günstigen Preis, nämlich Null Prozent (0%). 

Es kommt noch härter: In der aktuell historischen Niedrigzinsphase, bei den Negativzinsen vorkommen, bedeutet das, Sie zahlen Zinsen dafür, dass die Bank Ihr Geld hat und damit arbeiten kann. Juristisch gehört der Bank Ihr Geld! Daher unsere Handlungsempfehlung: Zur Vermögenssicherung lassen Sie nicht zu viel Geld auf Ihrem Konto! Die Risiken sind klar und seit der Finanzkrise 2008 auch überall bekannt: „Enteignung“ heißt das Stichwort. Wenn die Banken ins straucheln kommen, sich verspekulieren oder es weitere Pleiten (denken Sie mal an Lehman Brother) geben sollte, haften wir Kontobesitzer europaweit mit unserem Notgroschen!

Als Kontobesitzer macht es wenig Sinn, Erspartes auf Giro-, Tagesgelder etc. zu lassen. Warum?

  • Null-Prozent-Verzinsung (0%).
  • Negativzinsen.
  • Hohe Gebühren; wie z.B. Kontoführungsgebühren.
  • Das Geld gehört nicht dem Sparer, sondern der Bank. 
  • Sie haften im Notfall für die Bank.
  • Auch Tresor- oder Schließfachvermögen wird im Insolvenzfall hinzugezogen.
  • Als Bankkunde ist man an Öffnungszeiten gebunden.
  • In vielen Orten gibt es keine Filialen mehr.
  • Ein schlechtes bzw. sogar Minus-Geschäft bei einer Verzinsung, die unter der Inflationsrate liegt.
  • Gefahr der Kontoschließung.
  • Gefahr der Kontoenteignung.
  • Gefahr, dass im Notfall die Geldinstitute ihre Türen schließen und Sie nicht mehr an Ihr Geld herankommen.
  • Möglichkeit, dass Abhebungsbeschränkungen kommen, wie z.B. in Griechenland, Italien oder anderen Ländern.

Werden Sie also aktiv und verhindern Sie einen Unfall ohne Air-Bag-Funktion zur Rettung Ihres Vermögens. Haben Sie Fragen oder brauchen Sie Unterstützung, um das Thema anzupacken? Kontaktieren Sie uns und finden Sie heraus, wie wir Ihnen behilflich sein können.

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