06. Dezember 2020, Avatar of Petra PflugmacherPetra Pflugmacher

Mogelpackung oder gutes Investment?

Vermögensplanung, Vermögensaufbau, Vermögenssicherung

Der kluge Anleger ist sich der hohen Verantwortung einer gut ausgesuchten Geldanlage bewusst

Traditionell investieren wir Geld in Dinge, die uns vor allem eins bieten sollen: SICHERHEIT! Vor allem, weil sie scheinbar schon immer sicher waren und nach unserem Gusto auch immer sicher bleiben werden. Man könnte denken: Was kann schließlich falsch sein an Investitionen, mit denen schon Generationen vor uns „gut“ gefahren sind? Was kann falsch sein an Investitionen, die uns als sicher und unverwüstlich verkauft werden? Mittlerweile weiß wohl jeder: sehr viel kann falsch daran sein. Traditionelle Werte, in die vorzugsweise viel Geld investiert wurden, liegen vor allem bei Banken und Versicherungen. Die gute alte Lebensversicherung, der zuverlässige Bausparvertrag, der gut verzinste Prämiensparvertrag – das alles bringt einem gar nichts, wenn die Institutionen, bei denen die Verträge abgeschlossen wurden, in Insolvenz gehen. Dann ist auf einmal das angesparte Geld weg sieht im schlimmsten Falle der Investor keinen einzigen seiner zusammengesparten Cents mehr wieder. Schauen wir mal genauer hin: die gut verzinsten Alt-Verträge (z.B. Bauspar- und Prämienspar- und Lebensversicherungsverträge), vor Jahren abgeschlossen mit angeblichen Zinsgarantien, werden aus heiterem Himmel von den Gesellschaften gekündigt.

Glauben Sie nicht? Dann schauen Sie zurück auf die letzte große Finanzkrise, die vor allem eines gezeigt hat: keine der herkömmlichen Investitionsmethoden ist mehr sicher, wenn es um Ihr Geld geht. Schätzungen gehen davon aus, dass im Sicherungsfonds lediglich 5 (fünf) Milliarden Euro stecken. Wenn es also hart auf hart kommt, kann es sein, dass geschädigte Bankkunden tatsächlich leer ausgehen. Denn ein Urteil des LG Berlin (Aktenzeichen 10 0360/09; nicht rechtskräftig) besagt klar: Es gibt keinen Rechtsanspruch auf Einlagensicherung.

Das gilt auch für die oft beworbenen 100.000 Euro! Falls im Einlagensicherungsfonds keine ausreichenden Mittel vorhanden sind, um die 100.000 EUR jedes einzelnen Anlegers zu decken, entsteht keinesfalls ein direkter Rechtsanspruch gegenüber dem Staat.

Zinsen wurden abgeschafft und Strafzinsen eingeführt.

Unsichere Zeiten erfordern funktionierende Anlagekonzepte. Es gibt am Kapitalmarkt keine Geschenke, ohne Risiko keine Rendite. Steht bei einer Anlage die Rendite im Vordergrund, müssen Sie höhere Risiken eingehen und auf Sicherheit und Verfügbarkeit verzichten“, so der Finanzexperte Stefan Pflugmacher. Ob geschlossene Immobilienfonds, Schiffsbeteiligungen, Solaranlagen, Windkrafträder oder die berühmt-berüchtigten Lehman-Zertifikate: Immer wieder werden Anleger hinters Licht geführt. Viele stehen am Ende mit leeren Händen da. Geld, Zukunftsabsicherung, Altersvorsorge – alles weg! Die folgenden drei Tipps helfen Ihnen, nicht in die Anlage-Falle zu tappen:

  • Mogelpackung oder sinnvolles Investment? Viele Angebote haben versteckte Haken und Ösen, die auf den ersten Blick nicht ersichtlich sind. Ein Beispiel: Prämiensparverträge der Münchner Sparkassen mit angeblich lukrativen Zinsen, die nach langen Laufzeiten nicht ausgezahlt und Verträge vorab gekündigt werden.
  • Gewinn um jeden Preis sollte nicht das oberste Gebot bei der Geldanlage sein. Ob Kinderarbeit, Rüstungsindustrie oder Umweltverschmutzung: Damit Sie sich wirklich über hohe Renditen freuen können, sollten Sie darauf achten, dass mit Ihren Ersparnissen keine fragwürdigen Geschäfte finanziert werden.
  • Auch bei Goldanlagen gilt: achten Sie genau darauf, wie und wo Sie Ihr Geld anlegen. Sonst geht es Ihnen so, wie z.B. den Kunden von PIM Gold GmbH. Das Geld und das Gold ist wohl futsch…. 

Bei uns können Sie kostenfrei die Broschüre „Konfliktfreies Gold“ vom Produzenten C. Hafnerals PDF anfordern.

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